Neueste Infos aus dem Hafenlohrtal 2020

passend zur aktuellen Diskussion um Klimakrise, Hitze, Dürre und „mehr Wasserspeicher“ (MP Söder!) nachfolgende eine Zusammenfassung mehrere Artikel aus der Main- Post (LK Main- Spessart, die im Gegensatz zum Main Echo Aschaffenburg unseren Ideen und Forderungen gegenüber aufgeschlossen ist), der auf einem Interview von Redakteur Joachim Spies mit mir beruht.
https://www.mainpost.de/regional/main-spessart/hafenlohrtal-im-spessart-40-jahre-kampf-gegen-den-stausee;art774,10503925 (leider nur für Abonnenten)

Zur Information über unsere Arbeit anbei auch das neue Beweidungskonzept (siehe PDF) im NSG Hafenlohrtal mit Steinschafen und Pfauenziegen, seltenen und vom Aussterben bedrohte Haustierrassen, die auch mit Binsenwüsten, Dornengebüschen und Kugelweiden fertig werden. Dazu bedurfte es diverse Verhandlungen und Gespräche, um die Pflege mit Maschinen zu Gunsten der Beweidung genehmigt zu bekommen. An dessen Durchführung, hauptsächlich mit Pflegemaßnahmen durch Stefan Roth, einem Naturschutzinteressierten, jungen Nebenerwerbslandwirtsehepaar aus Rothenbuch beteiligen wir uns mit 500.– €, der sich extra einen Sherpa genannten Aufsitz- Sichelmulcher angeschafft hat und stolz mit Videos und Fotos dokumentiert, dass Mäuse, Schlangen, Käfer etc. dabei nicht beschädigt oder gar getötet werden. Nachahmenswert!! Biber und Schwarzstorch und Co. geht es weiterhin gut und lassen sich davon nicht stören.
Unser Geld ist gut angelegt und wird in den nächsten Tagen auf das Konto des Naturparks Spessart überwiesen.
Wir planen dazu jetzt im Herbst mit Christian Salomon eine Exkursion ins Tal zum NSG und zu den Tieren, um die Renaturierungserfolge zu besichtigen und weitere Pflegemaßnahmen zu besprechen.
PS. Zur Zeit entsteht auch ein Hafenlohrtal – Büchlein über 32 Seiten mit vielen Originalbildern und kulturellen Bezügen zum Tal und seinen Bewohner*innen in hoher Auflage. Mehr davon in Kürze.

Sebastian Schönauer, 1. Vorsitzender

Anlage: Presseberichte und Konzept zur Gründlandpflege (PDF)

Wanderung und Jahreshaupt­versammlung, 20.06.2019

Am Donnerstag, 20. Juni, dem Fronleichnamstag, lädt die Aktionsgemeinschaft Hafenlohrtal zu einer Exkursion ins Tal und zur diesjährigen Jahresversammlung in das Gasthaus „Hochspessart“ nach Lichtenau ein. Beginn der Wanderung ist um 10 Uhr Lichtenau. Treffpunkt ist der Parkplatz nach der Brücke über die Hafenlohr an der Abzweigung zum Gasthaus “Hoher Knuck“. Hier ist auch das untere Ende des 70 Hektar großen Naturschutzgebietes NSG – Hafenlohrtal, das am Ahlmichdamm, unterhalb der Staatsstraße Rothenbuch-Weibersbrunn beginnt.

 

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Monitoring / Ornithologische Erfassung mit Hinweisen zur Schafbeweidung

Durchführung einer ornithologischen Erfassung (Monitoring Brutvögel und Nahrungsgäste) auf den angegebenen Flächen im NSG Hafenlohrtal:
Unteres Drittel des Naturschutzgebietes zwischen der Brücke zum Hohen Knuck (östlichste Flurstücknummer 374/10504/0- und dem Schwemmkegel westlich des Bohlenstegs (west-lichste Flurstücknummer 374/10055/0).

Der Projektbericht ist hier zum Download … (PDF 1.2 MB)

Eichenzentrum – Nein Danke!

Die Freunde des Spessarts und die Aktionsgemeinschaft Hafenlohrtal (AGH) haben gemeinsam eine Unterschriftenaktion gegen das geplante Eichenzentrum im Hofgut Erlenfurt initiiert.
Im Folgenden finden Sie das Statement und Hintergrundinformationen zur Aktion von Sebastian Schönauer, Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Hafenlohrtal:

Rettet das Hafenlohrtal vor dem Eichenzentrum!

Schnell noch vor Ende der Wahlperiode beschloss das Bayerische Kabinett, zwei Großprojekte im Spessart, ein Walderlebniszentrum mit Aussichtsturm für 10 Millionen Euro an der B8 und mitten im Hafenlohrtal im Hofgut Erlenfurt ein sogenanntes gigantisches „Eichenzentrum“ für 26,5 Mio. Euro bauen zu lassen. Und viele Menschen fragen sich, was hinter dieser plötzliche Freigiebigkeit steckt? Bauen ja, Waldnaturschutz- nein!

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